Lemon Haze Samen: Alle Infos über die beliebte Cannabis Sorte

Eine Lemon Haze Samen Blüte in der Sonne
Lemon Haze Samen – sativa-dominante Cannabissorte mit zitrusartigem Aroma
Aktualisiert 4. August 2026 Datenstand: Leafly, CannaConnection, Royal Queen Seeds & PubMed ≈ 9 Min. Lesezeit

Lemon Haze ist eine der bekanntesten Sativa-dominanten Cannabissorten überhaupt – und das nicht nur wegen ihres namensgebenden Zitrusaromas. Kreuzung aus Lemon Skunk und Super Silver Haze, mit einem THC-Gehalt, der je nach Phänotyp zwischen 16 und 25 % pendelt, und einer blühenden, frischen Zitrone gleichkommenden Duftnote. Hier gibt's alle Infos zu Genetik, Wirkung, Terpenen, Anbau und Samen-Typen – inklusive einer Übersicht der THC-Samen bei SwissFX.

~70/30
Sativa/Indica
sativa-dominanter Hybrid
16–25 %
THC, breit gefächert
(phänotypabhängig)
8–9 Wo.
Blütezeit
(klassische Variante)
<1 %
CBD
(typisch für THC-Sorten)

Was ist die Lemon Haze Sorte?

Lemon Haze ist ein sativa-dominanter Hybrid, der aus zwei Schwergewichten der Cannabiswelt hervorgegangen ist: Lemon Skunk und Super Silver Haze. Laut Leafly ist Lemon Haze eine Sativa mit 19 % THC im Durchschnitt – die Elternsorten bringen jeweils etwas Spezifisches ein: Lemon Skunk das intensive Zitrusaroma und eine gewisse Bodenhaftung im Geschmack, Super Silver Haze die potente, aufreizend-energetische Wirkung und die Haze-typische Blütenstruktur.

Der Name ist Programm: Das Aroma erinnert tatsächlich an frisch aufgeschnittene Zitronen – nicht an die künstliche Note von Kaugummi, sondern an die echte Schale, leicht herb und süß zugleich. Im Hintergrund schimmert etwas Erdig-Würziges durch, das von der Skunk-Seite kommt. Die Blüten sind meist hellgrün mit orangefarbenen Stempelfäden (Pistillen) und einer dichten, klebrigen Harzschicht – klassische Haze-Optik.

Lemon Haze taucht immer wieder in den Sortenlisten großer Seedbanks auf, und es gibt sie in diversen Varianten: als klassische feminisierte Samen, als Autoflowering-Version und als CBD-reiche Variante mit unter 0,6 % THC. Wer sich näher mit der Haze-Familie befasst, wird schnell feststellen, dass es unzählige Haze-Kreuzungen gibt – Lemon Haze gehört neben Northern Lights oder Gorilla Glue zu den etablierten Klassikern, die jeder Grower mindestens einmal im Leben angebaut haben sollte.

Wirkung, Aroma & Terpene

Die Wirkung von Lemon Haze wird von Konsument*innen als energetisierend, stimmungsaufhellend und kreativitätsfördernd beschrieben – typisch für eine Sativa-dominante Sorte. Viele Nutzer berichten von einem klaren, fokussierten High, das sich gut für den Alltag, kreative Tätigkeiten oder soziale Anlässe eignet. Im Gegensatz zu Indica-lastigen Sorten macht Lemon Haze selten müde oder auf die Couch drückend. Das sind allerdings Nutzererfahrungen und keine medizinischen Wirkversprechen.

Was das Aroma so besonders macht, sind die Terpene – die aromatischen Verbindungen, die Geruch, Geschmack und teilweise auch die Wirkung einer Sorte prägen. Wenn du dich tiefer mit dem Thema befassen willst, lohnt sich ein Blick in unseren Artikel Was sind Terpene?. Bei Lemon Haze sind folgende drei dominant:

Terpenprofil Lemon Haze (approximativ)
Myrcendominant
Caryophyllenmittel
Limonenmittel

Myrcen ist das häufigste Terpen in der Cannabiswelt und gibt Lemon Haze die leicht erdige, würzige Basis. Caryophyllen bringt eine pfeffrige Schärfe ins Spiel. Und Limonen – wenig überraschend – die zitrusartige Frische, die der Sorte ihren Namen gibt. Interessant: Obwohl man intuitiv annehmen würde, dass der Zitrusduft allein vom Limonen stammt, zeigt ein genauerer Blick, dass bei Haze-Strains auch Terpinolen einen nennenswerten Beitrag zum komplexen Aroma leistet. Eine systematische Übersichtsarbeit zu Terpinolen fand Hinweise auf antioxidative Eigenschaften des Stoffes, auch wenn die klinische Relevanz beim Menschen noch kaum erforscht ist.

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Aroma-Tipp: Die volle Terpentfaltung kommt erst beim sachgemäßen Trocknen und Curing zur Geltung. Wer zu früh erntet oder das Trimmgut nicht langsam genug trocknet, verliert einen Gutteil der zitrusfrischen Noten – die Sorte schmeckt dann grasig statt nach Zitrone.

THC-Gehalt & CBD-Varianten

Der THC-Gehalt von Lemon Haze ist breit gefächert und hängt stark vom Phänotyp und den Anbaubedingungen ab. Leafly nennt 19 % als Richtwert, Royal Queen Seeds kommt bei ihrer Variante (Lemon Shining Silver Haze) auf bis zu 21 %. In der Summe liegt die Bandbreite meist zwischen 16 und 25 % THC – das ist eine solide Sativa mit echtem Potenzial, aber keine Sorte, die dich mit einem Schlag umhaut. Für erfahrene Konsument*innen liegt der Sweet Spot angenehm hoch, ohne ins Überwältigende abzudriften. Anfänger sollten allerdings dosiert einsteigen.

Der CBD-Gehalt ist bei der klassischen THC-Variante vernachlässigbar – meist unter 1 %. Wer an den Cannabinoiden interessiert ist, ohne high werden zu wollen, findet im SwissFX-Sortiment CBD-Öle, die gesetzlich erlaubt sind und nicht psychoaktiv wirken.

Es gibt mittlerweile auch CBD-Varianten von Lemon Haze: Diese sind so gezüchtet, dass sie unter 0,6 % THC bleiben und dafür 8 bis 12 % CBD aufweisen. Sie bieten das aromatische Profil der Sorte ohne die psychoaktive Wirkung – attraktiv für alle, die den Geschmack und die Terpene mögen, aber einen klaren Kopf behalten wollen.

Anbau: Blütezeit, Wuchshöhe & Ertrag

Lemon Haze ist eine photoperiodische Sorte – sie beginnt zu blühen, wenn die Lichtstunden auf 12 Stunden pro Tag reduziert werden. Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen, was für eine Sativa-dominante Sorte recht moderat ist. Manche Haze-Kreuzungen brauchen 10 bis 11 Wochen – Lemon Haze gehört zu den schnelleren Vertreterinnen der Familie.

Die Wuchshöhe variiert mit Anbaumethode und Phänotyp: Indoor bleibt die Pflanze meist zwischen 80 und 140 cm – handhabbar im Zelt oder Grow-Room. Outdoor kann sie deutlich zulegen und 130 bis 170 cm erreichen, bei guten Bedingungen auch mehr. Royal Queen Seeds gibt für ihre Lemon Shining Silver Haze sogar bis zu 200 cm outdoor an.

Beim Ertrag kann Lemon Haze ordentlich liefern: CannaConnection nennt 425 bis 475 g/m² indoor und rund 500 g pro Pflanze outdoor. Royal Queen Seeds kommt mit 600 bis 650 g/m² indoor sogar auf höhere Werte – hier spielen Anbauerfahrung, Licht und Nährstoffe eine große Rolle.

Praktische Anbau-Tipps

  • Training: Lemon Haze wächst von Natur aus etwas langgestreckt. Topping oder LST (Low Stress Training) halten die Pflanze kompakt und fördern einen gleichmäßigen Blütenaufbau. Eine ScrOG-Methode (Screen of Green) lohnt sich bei dieser Sorte besonders.
  • Geruchskontrolle: In der späten Blütephase wird Lemon Haze intensiv nach Zitrone duften – schön für die Nase, aber nachbarschaftstechnisch heikel. Ein Kohlefilter im Abluftsystem ist Pflicht bei Indoor-Grows.
  • Erntezeitpunkt: Wenn die Trichome von klar zu milchig wechseln und die ersten bernsteinfarbenen Köpfe auftauchen, ist der Sweet Spot für eine energetisierende Wirkung. Wer länger wartet, verschiebt den Effekt eher in Richtung körperliche Entspannung.
  • Schimmelprävention: Die lockere Blütenstruktur hilft beim Luftzirkulieren – ein Pluspunkt gegenüber dicht blühenden Indicas. Trotzdem auf ausreichende Belüftung achten, besonders in den letzten zwei Wochen.

Samen-Typen: Feminisiert, Autoflower & CBD

Wenn du dich für Lemon Haze Samen interessierst, stehen dir im Wesentlichen drei Varianten zur Wahl. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, je nachdem, was du vorhast:

Feminisiert (Klassisch) Autoflowering CBD-Variante
THC 16–25 % 16–22 % <0,6 % legal
CBD <1 % <1 % 8–12 %
Blütezeit 8–9 Wochen 9 Wochen (gesamt) 8–9 Wochen
Höhe Indoor 80–140 cm 60–100 cm 80–140 cm
Lichtzyklus Photoperiodisch (12/12) Unabhängig Photoperiodisch (12/12)
Schwierigkeit Mittel Einfach Mittel
Für wen? Erfahrene Grower Einsteiger CBD-Interessierte

Die klassische feminisierte Variante bringt die volle THC-Potenz und das typische Lemon-Haze-Erlebnis. Autoflowering-Samen sind mit Cannabis ruderalis gekreuzt und blühen unabhängig vom Lichtzyklus – das heißt, sie gehen nach einer gewissen Zeit automatisch in die Blüte über, egal ob 18 oder 12 Stunden Licht. Das macht sie besonders einfach zu handhaben und ideal für Anfänger oder Grower mit wenig Platz. Laut CannaConnection bleibt die Autoflower-Version von Lemon Haze kompakter (60–100 cm) und ist von der Aussaat bis zur Ernte in etwa 9 Wochen durch.

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Feminisierte Samen: Sie bringen fast ausschließlich weibliche Pflanzen hervor – und nur weibliche Pflanzen bilden die harzreichen Blüten, die du ernten möchtest. Bei regulären (nicht-feminisierten) Samen musst du etwa die Hälfte der Pflanzen aussortieren, sobald sich das Geschlecht zeigt. Feminisierte Samen sparen dir diesen Aufwand und sind die Standardwahl für die meisten Grower.

Ist Lemon Haze etwas für Anfänger?

Die Antwort hängt davon ab, ob wir vom Anbau oder vom Konsum sprechen. Beim Anbau ist Lemon Haze durchaus machbar: Sie ist nicht besonders anspruchsvoll, verzeiht die ein oder andere Nachlässigkeit und ist von Haus aus robust gegen Schimmel – die lockere Blütenstruktur sorgt für gute Luftzirkulation. Die Autoflower-Version ist noch unkomplizierter: Kein Lichtzyklus-Management, kompakter Wuchs, schnelle Ernte.

Beim Konsum sieht es anders aus. Mit 16 bis 25 % THC ist Lemon Haze eine potente Sorte. Wer zum ersten Mal oder nach langer Pause konsumiert, sollte klein anfangen und abwarten, wie die Wirkung trifft. Sativa-Highs können bei übermäßiger Dosis auch mal zu Herzklopfen, innerer Unruhe oder Paranoia führen – keine Gefahr, aber unangenehm. Fünf Minuten warten, tief durchatmen, etwas trinken – und beim nächsten Mal weniger nehmen.

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Häufige Fragen zu Lemon Haze

Was ist die Lemon Haze Sorte?

Ein sativa-dominanter Hybrid aus Lemon Skunk und Super Silver Haze. Bekannt für intensives Zitrusaroma, eine energetisierende Wirkung und einen THC-Gehalt von 16 bis 25 %. Die Blüten sind hellgrün mit dichter Harzschicht und orangefarbenen Pistillen.

Wie viel THC hat Lemon Haze?

Meist zwischen 16 und 25 % THC, je nach Phänotyp und Anbaubedingungen. Leafly nennt 19 % als Durchschnittswert, Royal Queen Seeds kommt bei ihrer Variante auf bis zu 21 %. Der CBD-Gehalt liegt meist unter 1 %.

Ist Lemon Haze Indica oder Sativa?

Ein sativa-dominanter Hybrid, meist rund 70 % Sativa und 30 % Indica. Die Sativa-Seite dominiert: energetisierend, klar, kreativitätsfördernd. Die Indica-Genetik bringt eine gewisse körperliche Abrundung ins Spiel, ohne zu sedieren.

Welche Wirkung hat Lemon Haze?

Von Konsument*innen wird sie als energetisierend, stimmungsaufhellend und kreativitätsfördernd beschrieben – ein klares, fokussiertes High, das sich für Alltag, kreative Tätigkeiten und soziale Anlässe eignet. Das sind Nutzererfahrungen und keine medizinischen Wirkversprechen.

Welche Terpene hat Lemon Haze?

Laut Leafly sind die dominanten Terpene Myrcen, Caryophyllen und Limonen. Myrcen bringt die erdig-würzige Basis, Caryophyllen eine pfeffrige Note und Limonen die zitrusartige Frische. Bei Haze-Strains kann auch Terpinolen eine Rolle spielen.

Wie lange blüht Lemon Haze?

Die klassische Variante blüht etwa 8 bis 9 Wochen. Indoor bleibt sie meist bei 80–140 cm, outdoor kann sie 130–170 cm erreichen. Die Autoflower-Version ist von der Aussaat bis zur Ernte in etwa 9 Wochen durch.

Gibt es Lemon Haze als Autoflowering?

Ja. Lemon Haze Auto ist mit Cannabis ruderalis gekreuzt, blüht unabhängig vom Lichtzyklus und bleibt mit 60–100 cm kompakter. Sie ist einfacher zu handhaben und damit eine gute Wahl für Einsteiger oder kleine Grow-Sets.

Gibt es eine CBD-Variante von Lemon Haze?

Ja. CBD-Varianten von Lemon Haze sind so gezüchtet, dass sie unter 0,6 % THC bleiben und dafür 8 bis 12 % CBD aufweisen. Sie bieten das aromatische Profil der Sorte ohne psychoaktive Wirkung.

Sind Lemon Haze Samen legal?

Kauf, Besitz und Anbau von Cannabissamen unterliegen in Deutschland rechtlichen Regelungen. Seit April 2024 regelt das Cannabisgesetz (CanG) den Eigenanbau und Besitz von Cannabis unter bestimmten Bedingungen für Erwachsene. Informiere dich vorab über die für dich geltenden Vorschriften.

Rechtlicher & gesundheitlicher Hinweis: Dieser Artikel informiert über eine Cannabissorte und ersetzt keine medizinische Beratung. THC kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen – führe nach dem Konsum kein Fahrzeug und bediene keine Maschinen. Anbau, Besitz und Konsum von Cannabis unterliegen in Deutschland rechtlichen Regelungen; halte dich an die geltenden Gesetze. Die hier beschriebenen frei verkäuflichen CBD-Produkte sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Fragen, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme wende dich an eine medizinische Fachperson. Nur für volljährige Personen.

Christopher Ort – CBD-Experte und Autor bei SWISS FX

Christopher Ort

Autor

CBD-Experte und Autor. Beschäftigt sich seit Jahren mit Cannabissorten, Cannabinoiden und Terpenen – immer mit Blick auf das, was seriös belegt ist.

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Zuletzt aktualisiert und inhaltlich geprüft am 4. August 2026 auf Basis von Strain-Profilen bei Leafly, CannaConnection, Royal Queen Seeds und einer Terpen-Übersichtsarbeit (PubMed). · Autor: Christopher Ort · SWISS FX Magazin · Dieser Artikel informiert nur und ersetzt keine medizinische oder rechtliche Beratung.