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Depressionen lindern mit CBD?

Depressionen lindern mit CBD?

Cannabidiol ist nicht nur für seine hervorragende Wirkung bei Schmerzen bekannt, auch bei depressiven Verstimmungen und Depressionen kann es zum Einsatz kommen. Dies wurde in verschiedenen Studien belegt. Dabei hebt es nicht nur die Stimmung, sondern gibt auch Energie, erhöht die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und hat weitere positive Effekte auf Körper, Geist und Seele. Doch wie kann CBD Öl bei Depressionen und depressiven Verstimmungen helfen und welche Vor- und Nachteile hat es? 

Was sind Depressionen? 

Die Krankheit gibt leider noch immer einige Rätsel auf und Forscher sind darüber hinaus lange nicht am Ende ihrer Untersuchungen. Depressionen sind mittlerweile zur Volkskrankheit geworden und werden bedauerlicherweise noch immer unterschätzt. Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Störung, die mit verschieden Symptomen einhergeht. Dies sind beispielsweise: 

  • Energieverlust
  • Freudlosigkeit
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Hoffnungslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Schuldgefühle
  • Suizidgedanken
  • Traurigkeit
  • Verminderte Konzentrationsfähigkeit

Auch wenn psychische Erkrankungen häufig in der Kindheit oder Jugend entstehen, kann es auch im Erwachsenenalter dazukommen, dass Depressionen entstehen. Dabei ist die Krankheit an sich recht gut behandelbar. Da es aber überall an Therapeuten fehlt, sind Termine sehr schwer zu bekommen. Wartezeiten von bis zu 3 Jahren sind keine Seltenheit. Um die Zeit bis zu einem Termin zu überbrücken, kann CBD Öl ein guter und bedeutungsvoller Helfer sein, der zwar die Ursache nicht bekämpfen kann, aber die Erkrankung lindert. 

CBD Öl

Behandlung von Depressionen

Depressionen sind in Deutschland die dritthäufigste Erkrankung für Arbeitsunfähigkeit. Dabei hängen die Ursachen von vielen individuellen Umständen ab und können sehr unterschiedlich sein. Daher ist es auch schwer, ein Wundermittel für diese Erkrankung zu finden. Bislang werden Depressionen mit Medikamenten behandelt, die eigentlich mit einer Psychotherapie kombiniert werden sollten. 

Durch Mangel an Psychotherapeuten ist es leider so, dass die Patienten häufig nur Medikamente erhalten. Enttäuschenderweise haben die Medikamente zahlreiche Nebenwirkungen und können die Beschwerden zu Beginn auch noch verstärken, weshalb viele Patienten zögern, diese einzunehmen. Daher könnte CBD Öl eine Möglichkeit sein, um zum einen die Beschwerden zu lindern und zum anderen die Zeit bis zum Beginn der Therapie zu überbrücken. Denn gerade CBD Produkte sind ohne nennenswerte Nebenwirkung und Studien belegen, dass sie hilfreich bei depressiven Verstimmungen und Depressionen zum Einsatz kommen können. 

Wie wirkt CBD Öl bei Depressionen?

Medikamente gegen Depressionen beeinflussen die Wirkung der Botenstoffe. Dabei wird durch die Einnahme von Antidepressiva die Rückführung der Glückshormone in die Zelle verhindert und der Serotoninspiegel erhöht sich. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass bei Patienten mit Depressionen der Hippocampus deutlich verkleinert ist. Der Hippocampus ist der Teil des Gehirns, der unter anderem für die Emotionen zuständig ist. Zudem ist bereits belegt, dass sich das menschliche Gehirn stets verändert, sogar bis ins hohe Alter. In der Regel bilden sich neue Nervenzellen und auch der Hippocampus kann sich wieder regenerieren. Antidepressiva sollen diesen Prozess unterstützen, da sie dabei helfen, die Regeneration der Nervenzellen zu stimulieren. 

Die schützende Wirkung von CBD auf den Hippocampus

CBD kommt genau hier ins Spiel. Wie herausgefunden wurde, hat jeder Mensch ein körpereigenes Endocannabinoid System, kurz ECS genann. Es interagiert mit Rezeptoren, die im ganzen Körper verteilt sind, auch im Gehirn. Daher ist das ECS an vielen Prozessen beteiligt und kann den Schlaf, Stress, Schmerzen wie auch Appetit und Stimmung beeinflussen. 

Forscher aus Australien fanden beispielsweise heraus, dass CBD die Nervenzellen im Hippocampus schützen kann. [1] Zudem ist CBD in den USA schon seit einiger Zeit als Arzneimittel bei Epilepsie zugelassen, was darauf zurückzuführen ist, dass die Verkleinerung des Hippocampus durch CBD verhindert wird, da die Nervenzellen geschützt werden. 

In einer Studie aus dem Jahr 2014 [2], die von Forschern der Staatlichen Universität in Rio de Janeiro durchgeführt wurde, konnten zudem belegt werden, dass Cannabidiol eine antidepressive und angstlösende Wirkung bei Tieren hat. Diese Untersuchung kann sich auch auf den Menschen übertragen lassen. Gleiches wurde in einer Studie aus dem Jahr 2020 [3] bestätigt. Somit besteht, trotz unzureichender Studienlage ein Indiz dafür, dass Cannabidiol bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Stress oder Schlafstörungen ein Helfer für die Patienten sein kann. 

Leider müssen auch hier noch viele Studien und Untersuchungen erfolgen, um dies ausreichend zu belegen. Auch wenn es schon wissenschaftliche Belege gibt, besteht das Problem, dass der Großteil der Studien im nichteuropäischen Ausland durchgeführt wurden und somit in Deutschland nicht anerkannt werden. 

Welche CBD Produkte sind für die Behandlung von Depressionen geeignet? 

Es gibt verschiedene CBD Produkte. Doch nicht alle sind geeignet. Dies liegt auch an der Höhe der Konzentration. In Tee, Bonbons oder anderen Lebensmitteln mit CBD ist die Konzentration relativ gering. Besser sind hier CBD Öle, CBD Liquids zum Verdampfen oder CBD Kapseln geeignet. Sie sind in verschiedenen Konzentrationen erhältlich und können so individuell angepasst werden. 

CBD Öl Frau

Dosierung von CBD Öl bei Depressionen

Die Dosierung von CBD Öl bei Depressionen ist sehr individuell und diese muss im Grunde jeder Patienten selbst herausfinden. Begonnen wird mit einer Dosierung von 1 x 3 Tropfen CBD Öl 5 %. Die Tropfen werden dabei mit der Pipette unter die Zunge getropft, wo sie etwa eine Minute verbleiben sollten. So können sie von der Mundschleimhaut schnell und effektiv aufgenommen werden. Diese Dosierung wird für drei bis vier Tage beibehalten, damit sich der Körper langsam an CBD gewöhnen kann. 

Danach kann die Dosierung auf 2 x 3 Tropfen CBD Öl erhöht werden. Auch hier wird die Dosierung wieder für drei bis vier Tage beibehalten. So kann man sehen, ob die Dosierung bereits eine Wirkung zeigt. Ist dies nicht der Fall, kann die Dosierung immer nach drei oder vier Tagen erhöht werden. Sobald die gewünschte Wirkung eintritt, kann man die Dosierung beibehalten. 



Quellen: 

[1] Beale C, Broyd SJ, Chye Y, Suo C, Schira M, Galettis P, Martin JH, Yücel M, Solowij N. Prolonged Cannabidiol Treatment Effects on Hippocampal Subfield Volumes in Current Cannabis Users. Cannabis Cannabinoid Res. 2018 Apr 1;3(1):94-107. doi: 10.1089/can.2017.0047. PMID: 29682609; PMCID: PMC5908414.

[2] de Mello Schier AR, de Oliveira Ribeiro NP, Coutinho DS, Machado S, Arias-Carrión O, Crippa JA, Zuardi AW, Nardi AE, Silva AC. Antidepressant-like and anxiolytic-like effects of cannabidiol: a chemical compound of Cannabis sativa. CNS Neurol Disord Drug Targets. 2014;13(6):953-60. doi: 10.2174/1871527313666140612114838. PMID: 24923339.

[3] García-Gutiérrez MS, Navarrete F, Gasparyan A, Austrich-Olivares A, Sala F, Manzanares J. Cannabidiol: A Potential New Alternative for the Treatment of Anxiety, Depression, and Psychotic Disorders. Biomolecules. 2020 Nov 19;10(11):1575. doi: 10.3390/biom10111575. PMID: 33228239; PMCID: PMC7699613.